Art for Europe

Kontinent der Kunst

Worte der Kunst im November 2014

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am vergangenen Sonntag war es soweit und der 25. Jahrestag des Mauerfalls stand auf der Agenda und schon Wochen zuvor wurde man über die verschiedensten Kanäle, mit den immer gleichen Geschichten, förmlich bombardiert. Natürlich immer mit exakt dem gleichen Tenor, wie gut doch die Wiedervereinigung Deutschland und letztendlich auch Europa getan hat. Genau dies ist allerdings nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Für den Bereich der Kunst und Kultur kann man der Wiedervereinigung selbstverständlich sehr viel Positives abgewinnen, Kunstschätze erstrahlten in einem neuen Glanz, ein großer Teil an Kultur konnte sich doch wesentlich freier entfalten, als es noch vor 1989 der Fall war und es gibt noch unendlich viele andere Beispiele aber dies, wie gesagt, ist der Blickwinkel, den man überall in diesen Tagen aufgezwungen bekommt. Deshalb soll hier auch angemerkt werden, dass die Kunst und Kultur im wiedervereinigten Deutschland, wie auch im Rest Europas, in den letzten 25 Jahren auch gelitten hat, ist doch auch dieser Gesellschaftsbereich wesentlich kommerzieller geworden und muss sich immer häufiger den Regeln des Raubtierkapitalismus unterwerfen, was sehr bedenklich und kontraproduktiv ist. Deutschland ist auch schon lange nicht mehr das Land der Dichter und Denker, ist es doch eher zum Land der Könige der Leergutsammler verkommen. Es wird Zeit, dass man sich gerade auch in Deutschland wieder auf den Wert, auch im Kontext der Gesellschaft, konzentriert, den Kunst und Kultur bietet, um das Erbe, welches man auf diesem Kontinent hat, nicht nur weiterhin zu verwalten, sondern auch um neue Werte zum Vererben zu schaffen. Daher wäre es jetzt wichtig, sich in Deutschland auch vielmehr darauf zu konzentrieren, welch großartiges Potenzial sich durch die Wiedervereinigung auch in Sachen Kunst und Kultur ergeben hat und man sollte damit schon auf den kleinsten Ebenen versuchen, an alte Größe aufzuschließen und gesamtgesellschaftlich eine Wende zum Besseren zu schaffen, womit wir auch gleich bei den Worten der Kunst für diesen Monat angelangt wären.

`Alles ist Spielzeug. Das ist alles gewesen. Ob Kommunismus, Nationalsozialismus, das alte Ägypten oder das alte Rom, nichts kommt wieder. Von der Straße kann ich mir auch keine Revolution mehr erhoffen, der Mensch schafft das nicht. Wir sollten etwas anderes sich lostreten lassen, der Vulkan der Kunst möge ausbrechen.`

Jonathan Meese (Deutscher Künstler)

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Bislang ein Kommentar

  1. 22. November 2014

    | 11:53

    […] Stadion für die Region, ganz passend zu den Ambitionen des Vereins, welcher in dieser Arena in Leipzig spielt, wobei man dies auch umgekehrt sehen […]

Auch Deine Meinung zur Kunst ist wichtig