Art for Europe

Kontinent der Kunst

Worte der Kunst im Juni 2015

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es ist jetzt ziemlich genau 80 Jahre her, dass die Nazis Künstler ausbürgerten. An so etwas ist im Moment noch nicht zu denken, mag man meinen. Wenn man die Perspektive allerdings ein klein wenig verändert, was gerade auch in der Kunst nie verkehrt ist, kommt man zu einem erschreckenden Ergebnis, denn auch das heutige System geht längst wieder gegen die gesamte Kultur vor, allerdings wesentlich geschickter und verdeckter. Man hat es in den letzten Jahren und Jahrzehnten geschafft, die Kultur zu einem Bestandteil des ablehnungswürdigen Systems zu machen und so auch ins kollektive Gedankengut den Ansatz gepflanzt, dass Kultur nur Sinn macht, wenn sie entweder systemtreu ist, was dann mit Subventionen honoriert wird oder aber in irgendeiner Form am raubtierkapitalistischen Markt von alleine bestehen kann. Letzteres bedeutet, dass sich die Kultur den Regeln dieses Marktes unterwerfen muss und damit ihre Freiheit natürlich auch verliert. Die Kultur ist bekanntermaßen auch so etwas wie die Seele einer Gesellschaft, einer Nation. In Deutschland ist man bis zum heutigen Tage mit Stolz erfüllt, einst das Land der Dichter und Denker, eine Kulturnation gewesen zu sein. Allerdings wird reichlich wenig dafür getan, dies auch wieder zu werden. Kultur darf kein Luxus sein, für Menschen die sich diese Freiheit leisten können. Kulturschaffende, die es nur darauf anlegen damit reich zu werden, sind auf einem Irrweg und blockieren sich nur selber. Dies bedeutet übrigens nicht, dass man mit Kultur kein Geld verdienen darf, nur dies sollte niemals die Triebfeder sein. Der Wert der Kultur innerhalb der Gesellschaft muss neu bestimmt werden und hier kommt man schnell zur schnöden Alltagspolitik. Europa wird gerade durch die vermeintlichen Machthaber an die USA verscherbelt und schaut man sich TTIP an, merkt man schnell, dass damit amerikanische Regeln auf Europa übertragen werden sollen. Wenn man nicht aufpasst, könnte dies der Todesstoß auch für die Kulturlandschaft werden und dies gilt es mit aller Macht zu verhindern. Auch dies ist ein Grund, warum jeder der etwas mit Kultur zu schaffen hat, sich diesem Weg widersetzen muss, um für die Freiheit der Kultur einzustehen. Denn die Freiheit ist längst auch ganz allgemein in großer Gefahr, was diesen Kampf umso wichtiger macht. Was man dazu braucht, zeigen diese Worte der Kunst.

`Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.`

Perikles (Einer der führenden Staatsmänner Athens und der griechischen Antike im 5. Jahrhundert vor Christus 495-429)

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