Art for Europe

Kontinent der Kunst

Wer braucht schon ein Kultusministerium?

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Seit kurzer Zeit hat Deutschland eine neue Regierung, wie es heißt, natürlich weiß jeder, dass es letztendlich die alte Regierung ist. Ein großes Thema gleich zum Neustart der Dauermachthaber ist der Islam, womit es natürlich auch um Kultur geht. Setzt man sich wiederum näher mit diesem Thema auseinander, stellt man fest, dass das ehemalige Land der Dichter und Denker auch weiterhin kein Kultusministerium hat, dies zeigt sehr deutlich, wie es um dieses Thema bestellt ist, wenn es nicht gerade um den große Religionskrieg geht. Bevor man sich mit Überfremdung und denen, welche die heimische Kultur angeblich verdrängen, beschäftigt, sollte man sich mit der Stärkung und Förderung der eigenen Kultur auseinandersetzen, dies ist in einem wirtschaftsfaschistischen System aber ganz offensichtlich nicht vorgesehen. Dies gilt es natürlich mit größtem Nachdruck anzuprangern. Der Umbau zu einem Billiglohnland hat der Kultur und damit vor allem auch der Kreativwirtschaft schwer geschadet, was logisch ist, wenn es nur noch um Gewinnmaximierung geht. Gewinn, im kaufmännischen Sinne, sollte allerdings in diesem Bereich eine völlig untergeordnete Rolle spielen. Geld ist in diesem Land ausreichend vorhanden, auch für Kultur, es muss nur endlich wieder angemessen verteilt werden, was längst ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Eine Regierung, die sich auch weiterhin nicht angemessen für die kulturellen Belange dieses Landes einsetzt, kann man daher nur ablehnen, auch dies muss in aller Deutlichkeit kommuniziert werden. Auch das gerade eingerichtete Anti-AfD-Ministerium, denn nichts anderes ist das Heimatministerium von Horst Seehofer (CSU), ändert daran gar nicht, es forciert diese Ablehnung eher noch. Einfach die Alternative für Deutschland (AfD) zu kopieren, um auf diesem Wege vertriebene Wähler wieder einzufangen ist lächerlich und dies wird sich hoffentlich auch an den Wahlurnen zeigen. Wenn man eine so wichtige Rolle in Europa spielen möchte, muss dies auch mit dem passenden Anteil an Kultur geschehen, dies ist allerdings, wie gerade geschildert, nicht zu erkennen, die Lösung kann nun nur sein, dass sich auch die Kulturschaffenden gegen diese Regierung erheben.

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