Art for Europe

Kontinent der Kunst

Von West nach Ost und zurück

Spricht man über den Herbst und Köln, fällt einem natürlich vor allem die internationale Leitmesse, wenn es ums Thema Photographie geht, die photokina ein. Mittlerweile hat sich aber noch etwas  in diesem Kontext etabliert und zwar die hervorragenden Präsentationen des Architekturphotographen HG Esch, über den hier auch immer wieder berichtet wird. In diesem Jahr lässt er es in Köln richtig knallen, was auch einen besonderen Grund hat, stehen doch gleich zwei große Jubiläen an, zu denen der Künstler einen großen Bezug hat. Seit 40 Jahren gibt es nun schon diplomatische Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland und seit 25 Jahren besteht nun schon die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking. Nun ist China und natürlich auch Peking schon seit einigen Jahren ebenfalls ein großes Thema in den Photoarbeiten von HG Esch, da überrascht es nicht, dass gleich mehrere Ausstellungen und Events in der Millionenstadt am Rhein präsentiert werden. Schon seit dem 07.09. und noch bis zum 30.09.2012 präsentiert Esch aus seiner Reihe CITIES UNKNOWN 20 großformatige Photographien in einer großen Outdoorinstallation im Rheinauhafen, der für seine große kulturelle Bedeutung bekannt ist und somit eine ideale Location für diese außergewöhnliche Präsentation darstellt.

Bewegendes Ende des Chinajahres 2012
Im angesprochenen Rahmen werden dann vom 12.09. bis zum 09.11.2012 am Andreaskloster bei der Deutschen Bank zwei Großinstallationen präsentiert über die HG Esch Köln und Peking in einen ganz besonderen Dialog treten lässt. Im Rahmen dieser Ausstellung werden dann auch noch weitere Photoarbeiten von ihm zu sehen sein, die unter anderem Motive aus Hong Kong und Shanghai zeigen. Schon ab dem 13.09.2012 geht es für eine Woche am Heumarkt im Historischen Archiv der Stadt Köln weiter, wo unter anderem auch die Städtepartnerschaftsurkunde aufbewahrt wird. Hier präsentiert der Künstler einen ganz besonderen visuellen Dialog, welcher das neue, moderne China auf das alte Köln mit dem Dom, seinen Kirchen und der Altstadt, sowie auf das neue Köln mit architektonischen Highlights, wie dem KölnTriangle und den Kranhäusern im Rheinauhafen, die bereits als neue Wahrzeichen der Stadt gesehen werden, treffen lässt. Ein sprichwörtlich bewegtes Ende der Festlichkeiten des Chinajahres 2012 in Köln bietet Eschs Bildmaterial mit einer fulminanten filmischen Inszenierung, die mit Beginn der Dämmerung am 15.09.2012 in einem Mix photographierter Stadtansichten, Zeitrafferaufnahmen und Animationen von chinesischen Megacities und Köln auf die Fassade des Römisch-Germanischen Museums projiziert werden.

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