Art for Europe

Kontinent der Kunst

Thorsten Hülsberg – PhotoKunst und noch viel mehr

Wie vor einigen Wochen angekündigt, befinde ich mich auf den letzten Metern der Gründung meiner Agentur für Kunst, Kultur, Journalismus, Text, Fotografie, PR & SocialMedia und möchte diese Zeit auch dafür nutzen, vorab schon einmal aufzuzeigen, was ich mit dieser Agentur alles bieten werde. In diesem Teil wird es um meine PhotoKunst und alles andere auf diesem Gebiet gehen, denn es ist wesentlich vielfältiger, als man auf Anhieb meinen mag. Alles begann Ende der 1980er, als ich damals noch mehr aus Hobby damit begann Industrieruinen in meiner Heimatstadt Leverkusen abzulichten. Bald schon kamen internationale Locations hinzu, wie zum Beispiel der britische Friedhof auf der wunderschönen griechischen Insel Zakynthos. Dieses Hobby baute ich über all die Jahre kontinuierlich aus. Zur Jahrtausendwende, als meine Laufbahn als freischaffender Künstler begann, wurde alles noch professioneller und auch konzeptioneller. Ein erstes Highlight konnte ich dann mit dem Gewinn eines Fotowettbewerbes setzen in dem es um den Umgang mit dem Thema Tod ging. Da ich schon immer einen besonderen Bezug zu Friedhöfen hatte, fiel mir hier ein passender Beitrag natürlich nicht allzu schwer. Über die Jahre stellte ich allerdings auch fest, dass die Aufnahmen, die europaweit entstanden sind, doch einen guten Background für eine Vielzahl an Möglichkeiten darstellen. All dies dann noch gepaart mit den spannenden technischen Möglichkeiten, die einem durch moderne Bildbearbeitungsprogrammen geboten werden, bleiben eigentlich keinerlei Wünsche mehr offen.

Von Klassik bis Sehnsucht
Natürlich nutze ich die Photographie auch zu einem sehr großen Teil zur Dokumentation und so entstanden seit 2004 weit mehr als 100.000 Photographien in ganz Europa. 01-motherwell-lev.jpgAuch wenn ich mich immer wieder dabei ertappe sehr klassisch zu arbeiten, liebe ich es doch noch viel mehr mit anderen, interessanten Blickwinkeln zu arbeiten, was natürlich auch immer eine Frage des Motivs ist. Klassisch liebe ich es zum Beispiel in der Landschaftsphotographie, gerade auch wenn es um die Weite, wie zum Beispiel in den Highlands in Schottland oder auch dem unendlichen Sand in Vlieland geht. Diese Werke, die immer wieder im Inland, wie natürlich vor allem auch im Ausland entstehen, zeigen eine gewisse Sehnsucht, die, wie ich meine, jeder Reisende in sich trägt. Es ist dieser Wunsch nach dem Ankommen und dies aber ohne dabei stehen zu bleiben. Ebenfalls recht rastlos ist ein weiterer Bereich dem ich mich verschrieben habe und zwar der, 02-0881-dz-nord-1.jpgder Architekturphotographie. Hier gibt es kaum klassische Ansätze. Ich kippe klare architektonische Linie und verändere auch hier den Blickwinkel bis es einem schwindelig wird. Die Motive beinhalten meistens eine Gegenüberstellung verschiedener Epochen der Architektur, was sehr gelungen aber auch einfach nur abstoßend wirken kann. In diesem Bereich meiner Werke arbeite ich auch gerne mit sehr extremen Veränderungen der Farbwerte, was alles meist noch futuristischer anmuten lässt und es in ein zukünftiges Licht stellt. Licht bedeutet für mich auch Leben und damit sind wir bei einer weiteren Leidenschaft bzw. einem Spleen den ich habe. Ich sammle, natürlich mit der Kamera, leidenschaftlich gerne Straßenlaternen, die auch schon in unzähligen Werkreihen auftauchten und meist auch mit der gerade beschriebenem Technik bearbeitet worden sind.

Da ich auch ein sehr politisch denkender Mensch bin, was auch immer wieder in meinen Arbeiten durchkommt, nutze ich die Photographie natürlich auch immer wieder um Zeichen zu setzen. So entstand im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien, 03-walter-benjamin-0143-wb-das-ende.jpgam Denkmal für `Walter Benjamin`, eine beeindruckende Reihe, die versucht den Leidensweg dieses Kreativen nachzuvollziehen. Gegen das Leid, welches Gewalt, Terrorismus und Kriege mit sich bringen, setze ich mich immer wieder mit Werkreihen, wie zum Beispiel `Theodore` ein, die in einem Kölner Abbruchhaus entstanden ist und zeigen soll, dass es auch ganz schnell in Deutschland wieder schrecklich werden könnte, wenn man nicht aufpasst. `Ikonen des Sands` ist eine Werkreihe, die auf einer meiner absoluten Lieblingsinseln, dem niederländischen Vlieland entstanden ist und sich ganz klar für einen besseren Umgang mit unserer Umwelt einsetzt, was letztendlich nur durch die Schonung von Ressourcen, also durch Verzicht funktionieren wird. Wie zu Beginn schon erwähnt, sind da dann natürlich auch immer wieder die Friedhöfe und hierbei geht es mir darum, eine gewisse Offenheit gegenüber diesem oft tabuisierten Thema zu erreichen und es ist natürlich auch ein sehr spannendes Feld, wenn es um die Dokumentation von Kulturen in Europa geht, denn diese kann man auch wundervoll an solchen Plätzen festmachen. Ein letzter Bereich, der in meinem Leben wohl so oft auftaucht, wie auch die Politik, sind Engel, 04-engel-montbeliard.jpgdie ich natürlich auch immer wieder gerne auf Friedhöfen ablichte. Eine ganz andere Art sind meine virtuellen Engel, die seit einigen Jahren immer wieder entstehen. Eine Art diese entstehen zu lassen, ist es Photographien oder Ausschnitte dieser, die oftmals auch nur zu diesem Zwecke entstanden sind, mit verschiedenen Techniken so zu bearbeiten, dass am Ende meine Interpretationen zum Thema Engel entstehen, die dann, in den meisten Fällen, mit dem eigentlich Motiv auch nichts mehr direkt zu tun haben und somit genauso abstrakt sind, wie meine Auffassung dieses großen Themas.

Photographien fürs Leben
Nun dürfte man schon einen genaueren Eindruck davon erhalten haben, wie ich arbeite und wo technisch, wie aber auch vor allem künstlerisch, meine Schwerpunkte liegen. All dies ist der große Bereich meiner freien Arbeiten, 05-angry-9472.jpgdie auch immer wieder in Ausstellung zu bewundern sind und in limitierter Auflage natürlich auch erworben werden können. Zukünftig wird es allerdings durch die zu Beginn dieses Berichtes erwähnte Agenturgründung, neben der Kunst, auch noch weitere Möglichkeiten geben, wie man meine Fähigkeiten nutzen kann. Ein Kunstwerk von mir, natürlich unabhängig davon, ob man nun von einer Photoarbeit oder anderen Werken spricht, sollte immer etwas fürs Leben sein, denn natürlich gebe ich auch immer ein Stück von mir mit weg. Aber auch wenn es um Unternehmen geht, kann mein Können und das Leistungsportfolio der Agentur einiges bieten. So kann man für sein Unternehmen einmal künstlerische Werke in Auftrag geben, die natürlich die Philosophie des auftraggebenden Unternehmens vermitteln, allerdings eben aus einem künstlerischen Ansatz heraus, was sie dann natürlich wieder von der breiten Masse der gewöhnlichen Werbefotografie absetzt. Die Ergebnis sind dann natürlich weitreichend einsetzbar, von hochwertigen Drucken als Geschenk für Kunden oder aber auch als Grundlage für Produkte im Bereich Print bis hin zu künstlerisch gestalteten Labels und ähnlichem. 06-lnrw-025-ca-6496.jpgDie Motive hier für können natürlich je nach Ziel und Umfang des Auftrags aus meinem Portfolio gewählt werden aber natürlich können sie auch gerne direkt vor Ort abgelichtet werden. Auch dies wird natürlich ein zukünftiges Aufgabengebiet sein, auf welches ich mich schon sehr freue, denn erste Arbeiten in diesem Bereich, wie zum Beispiel über den Landtag meines Heimatbundeslandes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, haben gezeigt, dass genau diese Art sehr gut ankommt und nachgefragt wird, denn natürlich ist es in der heutigen Zeit immer wichtig, sich mit innovativen Ideen vom Rest abzusetzen.

Den gerade geschilderten Weg kann man natürlich auch privat nutzen, so werde ich zukünftig auch gerne dabei helfen Publikation mit Bildmaterial zu versehen aber es können auch die kleinen Freuden des Lebens sein, bei denen ich helfen kann. So wird man zum Beispiel auch ganz besondere und je nach Auflage sehr individuelle Kunstkalender beziehen können und diese sind natürlich privat, 07-kalender-2010-3-capo-testa.jpgfür die Familie und Freunde nutzbar, wie aber eben auch geschäftlich. Ein weiteres großes Feld ist natürlich der Bereich des Bildmaterials für das Internet. Natürlich kann man sich aktuell schon so gut wie jedes Motiv bis zum Nulltarif im Internet besorgen, allerdings gibt es hier Tücken, angefangen von Fragen der Bildrechte bis hin zu, dass einem oftmals die Hintergründe der Bilder fehlen und damit am Ende ein großes Stück der Authentizität, was natürlich gerade bei Präsentationen im Internet fatal ist. In einer Zeit, in der Baukastenmodelle für Webauftritte immer mehr den Markt überschwemmen und es hier natürlich auch wieder die große Frage der Individualität solcher Aufritte gibt, benötigt man unbedingt sein eigenes, ganz persönliches Bildmaterial, um zu mindestens einen gewissen persönlichen Touch in das Ganze zu bringen. Aus jahrelanger Erfahrung kann ich nur davon abraten, hier die eigenen Schnappschüsse, die wahrscheinlich jeder macht, zu verwenden, denn auch hier spielt natürlich eine professionelle Außenwirkung eine sehr, sehr große Rolle. 08-daenische-wueste.jpgBei all den hier geschilderten Möglichkeiten und natürlich gibt es noch viel, viel mehr, was man dann allerdings in einem persönlichen Gespräch klären sollte, ist natürlich ein Portfolio von den schon mehrfach genannten über 100.000 Photographien sehr nützlich. Um es dem Kunden einfacher zu machen und natürlich auch aus einem gewissen Schutzgrund heraus, werde ich all dies nicht direkt im Internet präsentieren. Dies hat vor allem auch den Vorteil, dass der Kunde nicht droht in einer gewaltigen Bilderflut unterzugehen, sondern gezielt, passende Vorschläge von mir bekommt. Man sieht auch dieser Teil der Neuausrichtung meines Lebens wird wieder vielen Menschen etwas bringen und das ist was am Ende des Tages zählt. In diesem Sinne kommt bald schon das Ü.

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Schade, bislang hatte noch keiner eine Meinung

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