Art for Europe

Kontinent der Kunst

Rückblick 2010 – Der Wandel

Nachdem ich mich hier in der letzten Woche dem gewidmet habe, was sich bei Art for Europe in der ersten Jahreshälfte 2010 alles getan hat und aufgezeigt habe, wie sich der Wandel seit Jahresbeginn abgezeichnet hatte, soll es in diesem Bericht darum gehen, wie sich der Wandel dann tatsächlich vollzogen hat, denn die zweite Jahreshälfte 2010 war genau von diesem Wandel geprägt. Eigentlich begann alles auf dem legendären Strassenfest in der Körnerstrasse im Kölner Kultstadtteil Ehrenfeld, denn hier traf ich die Künstlerin Regina Nußbaum, die ich zu Jahresbeginn kennen gelernt hatte, wieder. Da sich bei mir kurzfristig die Auflösung der Räume am Rand von Ehrenfeld ergeben hatte, da sie auch mehr und mehr für die geplanten Aufgaben und Ziele nicht mehr zu nutzen waren, bot sich mit der art lounge, der Galerie mit Herz von Regina Nußbaum, ein perfekter neuer Standort, wo wir gemeinsam unsere Ziele umsetzen konnten. So sollte ich sie als freiberuflicher Art Director unterstützten und gleichzeitig einen neuen Sitz für Art for Europe haben. Besser konnte es für uns nicht kommen.

Von Frankfurt bis Köln

Vor gut 20 Jahren plante ich zum erstenmal ein Kreativbüro, damals noch in Frankfurt am Main. Zu dieser Zeit fehlte mir allerdings noch eine ganze Menge an Background auf den verschiedensten Ebenen, was natürlich so kurz nachdem Abitur nicht verwunderlich war. Zehn Jahre im selbständigen Vertrieb, gefolgt von einem Internetportal für Kunst und Kreativität gekoppelt mit einer eigenen Galerie, sowie eine, über fünf Jahre andauernde Reise durch Europa zur Dokumentation von Kunst und Kultur haben mir 01_k_-mittelpunkt_2822.jpgnatürlich seit den damaligen Tagen einen ganz neuen Background verschafft. Somit konnte ich schon seit längerem damit beginnen, ein großen Kreativpool aufzubauen. Dieser Kreativpool umfasst mittlerweile schon Personen aus den verschiedensten kreativen Berufen und Bereichen. Dieser Pool wird natürlich auch aktuell weiter ausgebaut. Dadurch das mein geschäftlicher Lebensmittelpunkt nun schon seit über drei Jahren in Köln ist, bedingt dies natürlich auch, dass die meisten der aktuell schon gestarteten Projekte in Köln beheimatet sind, was aber grundsätzlich keine Voraussetzung für eine Kooperation ist, denn dafür ist mein Netz viel zu weit gespannt.

Auf Grund dessen, dass sich das Netzwerk letztendlich auf ganz Europa erstreckt, sind natürlich Projekte auf dem ganzen Kontinent möglich. Bevor ich aber in die Ferne schweife, gibt es doch noch eine ganze Menge zur zweiten Jahreshälfte 2010 zu berichten. 02_al_feuk_3041.jpgMit Beginn meiner Tätigkeit als freiberuflicher Art Director, gab es natürlich auch spannende Ausstellungen mit Gastkünstlern in der Galerie mit Herz, trotzdem entschieden wir uns dazu aus dieser ganz besonderen Galerie ab 2011 wieder eine reine Produzentengalerie werden zu lassen und somit natürlich auch die großartige Kunst von Regina Nußbaum wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Selbstverständlich werde ich, wie ich es seitdem Sommer schon getan habe, diese Engagement in Köln fortsetzen. Aber es wird auch noch einiges darüber hinaus von mir ins Leben gerufen werden. Denn die letzten sechs Monaten haben mir auch sehr deutlich gemacht, wie gerne ich noch immer mit verschiedenen Künstlern zusammenarbeite und nicht zuletzt so spannende Ausstellungen, wie zum Beispiel die mit Stefan Braun, haben gezeigt, dass es sich auch für alle Beteiligten lohnt.

Nicht nur Köln

Es war natürlich eine ganz besondere Herausforderung nach all den Jahren, die ich mich nicht mehr aktiv um die Präsentation fremder Kollegen gekümmert hatte, sondern meine Arbeit für die Kunst und Kultur rein dokumentarisch war, wieder in einer Galerie zu arbeiten. Natürlich verhält es sich hier, wie mit dem berühmten Fahrradfahren, was man einmal gelernt hat, vergisst man nicht. 03_hrabar_2870.jpgAußerdem hatte ich in dieser Zeit auch eigen Ausstellungsprojekte von mir zum Erfolg geführt, wie zum Beispiel im Herbst 2009 die letzte große Ausstellung im KunsTraum 152 unter dem Titel `Das postdemokratische Konjunkturpaket III`. Trotzdem war dieser Neubeginn in Ehrenfeld ein sehr aufregender und es bezog sich letztendlich auch nicht nur auf Köln. Denn meine Arbeit baute sich in der zweiten Jahreshälfte auch über die Stadtgrenzen der Metropole am Rhein hinaus aus. So machte auch die Zusammenarbeit mit Heide-Marie Hrabar sehr viel Spaß und wird wahrscheinlich ebenfalls in 2011 fortgesetzt. Um genau diesen Bereich des Art Consulting noch weiter auszubauen, werde ich auch in 2011 für weiteren Raum für Kunst sorgen und auch hier sind schon spannende Projekte in die Verhandlungsphase eingetreten.

Genau über diese Phase weit hinaus, ist eine andere Kooperation, die ihre Wurzeln allerdings auch in Köln hat. Die Rede ist von meiner Kooperation mit dem Ausnahmetalent Chris Strauss über die ich hier auch schon mehrfach berichtet hatte. 04_strauss_ki_0019.jpgDiese Künstlerin und Illustratorin, die ich ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte des nun ausklingenden Jahres kennen gelernt habe, arbeitet unter anderem mit mir ein völlig neues Konzept aus, in dem es um verschiedene Bereiche der kreativen Ausdrucksformen gehen wird. Da sich eine gemeinsame Idee hier immer weiter zu einem großartigen Projekt entwickelt hatte, haben wir die ersten Schritte in die Öffentlichkeit ganz bewusst noch nicht unternommen, sondern auf die erste Jahreshälfte 2011 verschoben. Es sei nur soviel verraten, es wird ein Projekt werden, welches viele Menschen mit Freude und Spaß erfüllen wird und man wird bald Näheres erfahren. Man sieht auch schon an diesen Beispielen aus der zweiten Jahreshälfte, wie spannend es bei mir und Art for Europe zu ging und wenn ich meinen Blick jetzt nach hinten richte, kann ich nur sagen, dass es vielleicht sogar das entscheidendste Jahr seit der Projektgründung war und ich muss auch feststellen, dass ich wirklich keinen Schritt der letzten 12 Monate im Ansatz bereue.

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Bislang ein Kommentar

  1. 20. Dezember 2010

    | 13:32

    Das war wirklich ein ereignisreiches Jahr :-)
    Liebe Grüße,
    Stefan

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