Art for Europe

Kontinent der Kunst

Nicht nur auf ein Bier

Nachdem ich in den letzten Wochen sehr viel über meine Agentur für Kunst, Kultur, Journalismus, Text, Fotografie, PR & SocialMedia geschrieben habe, gibt es nun wieder etwas zu meiner Tour durch Europa, die damals im Jahr 2004 begann. Wenn man auf den Straßen Europas unterwegs ist, ist es schön auch immer etwas vertrautes zu haben. Da ich schon immer eine Vorliebe für Hard Rock Cafes (HRC) gehabt habe, war es naheliegend auch diese auf der Tour immer wieder aufzusuchen. Ich habe seit 2004 unzählige europäische Metropolen besucht und bin bei diesen Besuchen auch immer wieder in dieser Kultlokalität eingekehrt. Nun ist dies kein Laden, um wirklich Land und Leute kennen zu lernen, da sollte man dann doch die jeweiligen Bars und Restaurants aufsuchen, wo die Einheimischen auch hingehen aber es ist auch mehr als einfach nur eine Bar, wo man kurz ein Bier trinkt. Für mich haben diese Läden einfach Kultstatus, was auch erklärt, warum man mich sehr häufig mit Polohemden der einzelnen Städte sieht, denn auch dies gehört für mich bei jedem Besuch dazu und überall die Jahre hat sich da natürlich schon einiges an Polos angesammelt und diese Sammlung wird natürlich auch weiterhin ausgebaut. Es hat natürlich auch seine Gründe, warum ich immer wieder diesen gewohnten, gastronomischen Hafen anlaufe.

Berlin-München-Edinburgh
In den 1990er war ich immer wieder in Berlin und hatte glücklicherweise die Möglichkeit eine traumhafte Wohnung zu nutzen, 01-berlin-a4e0774.jpgdie nur einige Meter neben dem Berliner Hard Rock Cafe (HRC) lag, so war ich immer wieder dort und lernte diesen Laden zu lieben und von dort stammt auch mein allererstes HRC-Polo. Dort zu sitzen, in Mitten der verrücktesten Dinge die man in der Musikbranche je gesehen hat und dazu meist absolut kultige Musik, dann noch einen riesigen Hamburger und etwas leckeres zu trinken und die Welt ist schwer in Ordnung. Kurz vor dem Start meiner Tour zur Dokumentation von Kunst und Kultur in Europa, war ich noch in München für Dreharbeiten und ließ mir den Rückflug nach Köln so spät buchen, dass ich nachdem Drehtag, 02-k11-hbg-muc.jpgnoch einen Tag in München hatte und auch hier entspannte ich in wundervoller Atmosphäre im HRC. Da ich natürlich schon immer viel gereist bin, gab es auch vor 2004 schon schöne Erlebnisse von Rom bis Paris, wobei das erste HRC, welches ich außerhalb meines Heimatlandes besuchte, war das in der wundervollen schottischen Hauptstadt Edinburgh, es war damals Mitte der 1990er, während einer meiner ersten Besuche in dieser ganz besonderen europäischen Metropole. Im Münchener HRC war ich nun seit 2004 schon nicht mehr, obwohl ich natürlich auch die Landeshauptstadt des Freistaates während meiner Tour besuchte. Ganz anders verhielt es sich da mit Berlin und Edinburgh.

Natürlich besuchte ich auch die Hauptstadt im Rahmen der Tour und hatte das Glück ein Hostel zu finden, welches zu Fuß nur ein paar Minuten vom HRC entfernt war. Wenn man nun den ganzen Tag durch die größte Stadt Deutschlands getigert ist und unzählige Photos gemacht hat, 03-berlin-a4e0784.jpgist es einfach schön dort zum Feierabend noch ein Bier zu trinken und noch einmal all das Erlebte und Gesehene hochkommen zu lassen. Es ist, gerade auch in Berlin, aber auch so etwas, wie ins heimische Wohnzimmer zu kommen, denn für mich hat der Laden hier nach all den Jahren schon etwas vertrautes. Der Besuch 2007 in Berlin war sehr spannend, all der Wandel der sich dort vollzogen hatte, seit ich zuletzt Ende der 1990er dort war aber diese ganzen Eindrücke der Veränderung, die ich nicht immer nur positiv wahrnahm, kosteten natürlich auch Kraft, so war es schön auch genau diese dort tanken zu können, schließlich folgt auf jeden erfolgreichen Tag, ein neuer mit ebenso vielen spannenden Herausforderungen. 04-hrc-hbg-edinburgh-0455.jpgWährend meines Aufenthaltes in Schottland im Jahr 2008 standen natürlich, wie ich es immer mache, wenn ich diesem Land bin, auch einige Tage in Edinburgh auf dem Plan, da ich es vor allem auch liebe in dieser Stadt zu shoppen und dies bezieht sich gar nicht so sehr auf das Wasser des Lebens, den leckeren Whisky, denn den kauft man so oder so besser in den Destillerien in der Weite des Landes. Auch während dieser Zeit stand natürlich ein Besuch im HRC an und ich war auch diesmal wieder begeistert von der Freundlichkeit, die einem hier entgegenschlägt.

Barcelona-Stockholm-Lissabon
Ein besonderes Highlight zum Thema Freundlichkeit erlebte ich ebenfalls 2008 in Barcelona. Hatte ich am Flughafen noch ein wenig Stress wegen meinem Gepäck gehabt, lag das dortige 05-hrc-bcn-4096.jpgHRC glücklicherweise auf dem Weg zum Hostel, also kurz vorm Einchecken noch einen Tisch fürs Abendbrot reservieren, da es doch manchmal in den Abendstunden schwer ist noch einen Platz zu ergattern. Ich war überrascht, denn Tischreservierungen waren im dortigen HRC nicht möglich. Einige Stunden später passierte es dann und es waren keine Plätze mehr frei, was aber kein Problem war, denn mit einem freundlichen Lächeln überreichte man mir ein Piepser und ich konnte entspannt über die Ramblas schlendern, die Zeit reichte allerdings nicht aus diese 1.258,59 Meter lange Promenade einmal abzulaufen bis ich auch schon angepiepst wurde, da nun ein Tisch frei war. Das nenne ich Service. 06-bcn-nsk-4519.jpgLeider war ich damals nur kurz zur Dokumentation eines Konzertes der slowenischen Kultband Laibach dort und so blieb es bei diesem einen Besuch. Ich muss allerdings auch einräumen, dass es auch schon Enttäuschungen im HRC gab, die größte erlebte ich wohl während meiner Reise durch Skandinavien im Spätsommer 2005. Damals war ich in Stockholm, der Laden war so gut wie leer und trotzdem dauerte der Service ewig lange und war auch nicht gerade überschwänglich freundlich, außerdem waren die Preise dort, selbst für schwedische Verhältnisse, wirklich gesalzen, was man von den Speisen nicht wirklich behaupten konnte. Da dies aber eigentlich fast die einzige Ausnahme in so gut wie zwei Jahrzehnten war, die ich diese Läden nun schon besuche, kann man dies durchaus verkraften.

Von ganz oben im Norden dieses schönen Kontinents mache ich nun einen Sprung sehr weit in den Süden und hinzu auch noch einen Zeitsprung von fast einem halben Jahrzehnt und möchte zum Abschluss noch von dem HRC berichten, welches ich zuletzt während der Tour besuchte, es geht um das 07-stockholm-a4e0365.jpgHRC in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Wer diese Reiseberichte regelmäßig verfolgt, weiß, dass diese vorletzte Station meiner Tour im Februar 2009 so oder so etwas durchwachsen war, da ich durch dauerhaftes Regenwetter kaum Außenaufnahmen machen konnte und sich auch schon nach einigen Tagen meine geliebte Kamera verabschiedete, was nach gut 100.000 Photographien quer über den Kontinent auch schon einmal passieren darf. Während meiner Zeit in Portugal war ich immer wieder im HRC und es war auch alles wirklich angenehm bis man mich ausgerechnet an meinem Geburtstag förmlich im Regen stehen ließ. Es war nicht möglich mir in einer angemessenen Zeit einen Tisch zu zuweisen und dies obwohl der Laden ziemlich leer war. 08-hrc-lisboa-6280.jpgEs schien ein rein organisationstechnisches Problem zu sein, was mich an meinem Geburtstag allerdings kein Stück interessierte. Der Vorteil an dieser Situation war, dass ich so an diesem Tag in den Genuss der wirklich brillanten portugiesischen Küche kam, da ich nach einiger Zeit ein uriges Lokal fand und dort wirklich lecker aß. Wie gesagt, HRC bleiben meine absoluten Lieblingslocations, wenn es um Burger und mehr geht und sie stellen für mich auch einen Teil europäischer Kultur dar, was sich natürlich schon allein durch die Nähe zum Rock ergibt und  ich kann jedem Leser nur empfehlen, wenn Ihr eins seht, nichts wie rein und nicht vergessen ein Polo in XL zu kaufen und an die Adresse im Impressum zu schicken, denn ich freue mich immer über Geschenke meiner Leser.

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Bislang ein Kommentar

  1. 28. März 2013

    | 07:55

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