Art for Europe

Kontinent der Kunst

Köln mit ganz viel Herz

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es war schon ein spannendes Gefühl, denn es war das erste Mal, dass ich mir in Köln wieder Kunst angeschaut habe, nachdem ich die Stadt auch beruflich vor gut drei Jahren verlassen hatte. Eigentlich stand in dieser Woche Hamburg auf meinem Plan, um dort Photos für ein älteres Projekt entstehen zu lassen aber gut, so besuchte ich halt eine andere der vier größten Städte Deutschlands und damit sind wir voll im Thema. Moses Foster leitet die Kölner Galerie Le Coeur in der Innenstadt, da wir schon längere Zeit vernetzt sind, lud er mich zu verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der aktuellen Ausstellung von HG ESCH ein. Der Künstler selbst lud mich separat auch noch einmal ein und da ich seine letzten Veranstaltungen leider verpasste hatte, wurde es auch wirklich wieder einmal Zeit. So kam ich also wieder einmal nach Köln, in die Stadt in der ich zuletzt auch eine ganze Zeit gelebt und noch viel länger gearbeitet hatte. Nach einem herzlichen Empfang in großartigen Räumlichkeiten, stand dann ein Künstlergespräch an, welches von Ranga Yogeshwar moderiert wurde. Sein Gesprächspartner, der ausgestellte Fotokünstler HG ESCH ist einer der namhaftesten deutschen Architekturfotografen, der nun auch schon seit vielen Jahren mit seinen einzigartigen freien Arbeiten die Kunstwelt begeistert. Diese Ausstellung hat etwas von einer Retrospektive, findet man dort doch Arbeiten aus den frühen Jahren aber auch ganz aktuelle. Thematisch sind sie sehr verständlich über die verschiedenen Ebenen dieser Galerie angeordnet und man versteht sehr schön, was der Künstler zum Ausdruck bringen will. Darum sollte es dann auch in dem angesprochen Gespräch gehen.

Urbanisierung und Herz
Der renommierte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, den man vor allem von seiner Arbeit für den WDR kennt, machte seine Aufgabe richtig gut und so war es weder zu trocken, noch langatmig, was bei Themen, wie Stadtentwicklung und Architektur natürlich nicht selbstverständlich ist. Es wurden die Vorteile und Nachteile der Urbanisierung genauso anregend besprochen, wie auch Einschätzungen, was die Zukunft dieser Entwicklungen für die Menschheit bedeuten wird. Hierfür wurde auch immer wieder sehr schön ein direkter Bezug zu den ausgestellten Exponaten hergestellt. Man muss sagen, dass es ein sehr interessanter aber auch kurzweiliger Abend war. Zum Ende des Gesprächs erklärte Galerist Moses Foster dann noch, dass die Ausstellung um einen ganzen Monat verlängert wird und somit noch bis Ende April zu sehen sein wird, was die ausgesprochen große Anzahl an Gästen mit gebührendem Applaus quittierte, was ein weiteres Indiz dafür war, wie gut diese Ausstellung auch beim Publikum ankommt. Für mich war es aber nicht nur sehr schön, diese wirklich gelungene Ausstellung zu sehen, da ich die Werke in dieser Kombination nun auch noch nie gesehen hatte und sich so ganz neue Spannungsfelder ergaben, es war ebenfalls interessant Ranga Yogeshwar kennenzulernen, HG ESCH endlich einmal wieder persönlich zusehen und natürlich so herzlich von Moses Foster begrüßt zu werden. Dies führt dann auch zu dem Fazit meines Besuchs in Köln, es war ein Besuch mit ganz viel Herz, großartigen Menschen und ganz viel ansprechender Kunst.

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Schade, bislang hatte noch keiner eine Meinung

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