Art for Europe

Kontinent der Kunst

Ich komme wieder!

In diesem Jahr bin ich seit zehn Jahren als freischaffender Künstler aktiv und diese Zeit war auch immer wieder von Abschieden geprägt. Ich habe in dieser Zeit europaweit gearbeitet und bundesweit ausgestellt. Ich hatte Ateliers im Teufelsmoor in der Nähe von Bremen, in Düsseldorf, in Köln und natürlich auch im Bergischen Land. Meine Werke sind durch Galerien von Nord-bis Süddeutschland präsentiert worden und ich konnte fast 20 Staaten innerhalb und außerhalb der EU bereisen und dort weit über 100.000 Photographien entstehen lassen. Die bislang größte Werkschau meiner Photographien konnte man im Landtag meines Heimatbundeslandes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf unter dem Titel `Europa` betrachten und im Moment arbeite ich auch schon wieder an einem ganz neuen, großen Projekt, welches sich mit einigen dieser Stationen aber vor allem auch mit meiner Heimat beschäftigt. Die letzten Jahre habe ich in Köln gelebt und gearbeitet. Nun ist der April in Köln ein ganz besonderer Monat, denn auch in diesem Jahr findet hier wieder die art cologne statt und zwar vom 13. bis zum 17. April 2011. Für mich wird es auch ein besonderer Monat sein, denn ich verabschiede mich nun ganz aus dieser Stadt. Hatte ich meinen Lebensmittelpunkt schon zum Ende des letzten Jahres wieder zurück in meine Geburtstadt Leverkusen verlegt, gilt dies nun auch für meine Arbeit. Man sieht auch der April wird ein spannender Monat.

Ein lachendes und ein weinendes Auge
Waren die ersten Jahre in Köln zwar künstlerisch sehr erfolgreich, waren sie privat auch oftmals sehr anstrengend. Dies 01_k_al_3211.jpgsollte sich im letzten Sommer dann gänzlich ändern, denn außer, dass es auch künstlerisch noch erfolgreicher wurde, kam ich auch endlich mit voller Zufriedenheit privat ganz in dieser Stadt an. Einer der Gründe dafür war mit Sicherheit auch mit einer weiteren Berufung verbunden und zwar der, dass ich als freiberuflicher Art Director eine wundervolle Kooperation mit der art lounge, der Galerie mit Herz von Regina Nußbaum im Kölner Kultstadtteil Köln-Ehrenfeld, eingehen konnte. Eine großartige Zeit sollte beginnen, die uns beide weiterbrachte. Nun schreitet das Leben aber auch immer voran und da ich mit verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel der Gründung meiner Agentur für Journalismus, Text, Kunst, PR & SocialMedia, doch immer mehr eingebunden bin und 02_muengsten_3444.jpgnatürlich auch mit meinem gerade angesprochenen, neusten Projekt `Vier Jahrzehnte-Städte? Stationen! Portraits.` vorankommen möchte, haben wir in diesem Monat beschlossen unsere Kooperation zu beenden. Somit bin ich nun natürlich nicht mehr in der art lounge anzutreffen, möchte aber auch keine Sekunde meiner Zeit dort missen und da ich der Inhaberin und Galeristin Regina Nußbaum auch noch immer freundschaftlich sehr verbunden bin, stehe ich ihr natürlich projektbezogen auch weiterhin mit Rat und Tat auf Abruf zur Verfügung. Trotzdem geht es nun erst einmal darum, dass was ich überall die Jahre aufgebaut habe, noch professioneller, gerade auch im Bereich des Art Consultings, zu nutzen.

In den ganzen letzten zehn Jahren habe ich mich auch immer wieder für andere Künstler stark gemacht und sie in ihrer 03_97_snw_07_5663.jpgArbeit unterstützt, dies gilt natürlich auch für meine Zeit in Köln und dieser Linie werde ich natürlich auch zukünftig weiterhin treu bleiben. Dies gilt in jedem Fall auch für den Kreativpool, den ich in den letzten Monat verstärkt auch in Köln aufgebaut habe, der aber natürlich auch weit über die Grenzen der Domstadt hinaus geht. Letztendlich bin ich sehr froh mir ein europäisches Netzwerk aufgebaut zu haben, welches sehr viele Optionen auch weit über den Bereich der Kunst und Kultur hinaus bietet und dieses Netzwerk wird auch weiterhin Tag für Tag ausgebaut, denn Stillstand ist auch gerade hier der Tod. Die nächsten Wochen und Monate werde ich wieder sehr, sehr viel Zeit in meiner alten Heimat, in meiner Geburtstadt Leverkusen verbringen aber auch im Bergischen Land. Dies hängt zum einen natürlich mit meinem neusten, eben angesprochenen Kunstprojekt zusammen aber natürlich auch mit dem Bereich des Art Consultings,04_hrabar_ausstellung-_2011_06.jpg was zu vielen Termine in diesem Kontext führen wird von denen natürlich auch weiterhin einige in der Domstadt stattfinden werden. Aber auch mein geliebtes Bergisches hat viel an Kunst und Kultur zu bieten und auch darum soll es in diesem Bericht gehen, denn ich bin außerordentlich froh auch hier eine großartige Ausstellung empfehlen zu können. Es geht um die Ausstellung der Remscheider Malerin und Fotografin Heide-Marie Hrabar, die unter dem Titel `Begegnung in Barmen-Farbe und Lyrik` vom 18. bis 30. April 2011 im Lichthof des Rathauses in Wuppertal-Barmen zu sehen ist.

Begegnung in Barmen-Farbe und Lyrik
Die Remscheider Malerin und Fotografin Heide-Marie Hrabar dürfte ich im Herbst letzten Jahres 05_hrabar_ausstellung_2011_03.jpgkennenlernen und sie bei einer ihrer Ausstellung beratend unterstützen, da diese Hilfe Früchte trug und die damalige Ausstellung im Verwaltungshaus von Wuppertal-Elberfeld ein voller Erfolg war, setzt die Künstlerin dieses Projekt nun leicht modifiziert und natürlich mit einigen neuen Werken in Wuppertal-Barmen fort. Neben einigen Werken, die auch schon in Elberfeld zu sehen waren, kommen diesmal aber noch weitere, zum Teil hochemotionale, Werke hinzu. Die besonders hohe Emotionalität in den neueren Werken, die ich mir Laufe der letzten Woche schon vorab ansehen dürfte, kommt natürlich auch daher, dass Hrabar auch tief von den Geschehnissen im japanischen AKW von Fukushima getroffen worden ist. 06_hrabar_ausstellung_2011_04.jpgAußer diesen neuen Werken bietet sich aber mit dieser Ausstellung vor allem noch eine ganz neue Ebene. Bei der Finissage der letzten Präsentation ihrer Bilder im Verwaltungshaus in Elberfeld kam es zu einer spontanen Lesung des befreundeten Remscheider Autors Peter Vogel, daraus entstand die Idee, Werke, die mit Farben sprechen und solche, die mit Worten malen, gemeinsam in einer Ausstellung zu  präsentieren, die Saat für eine fruchtbare Zusammenarbeit war ausgebracht. Heide-Marie Hrabar konnte Peter Vogel für eine gemeinsame Aktion gewinnen; obwohl die Vorbereitungszeit sehr knapp war, kann das Ergebnis der intensiven und inspirierenden Kooperation nun im Barmer Rathaus besichtigt werden.

Wie gut Peter Vogel im Kontext zur Malerei agieren kann, stellte er zu letzt erst noch in Köln-Ehrenfeld unter beweis, wo er mit der Performance `Pete McBird and the Children of Invention` einen großen Erfolg feierte. 07_hrabar_ausstellung_2011_05.jpgGenau daran soll nun im Rahmen der Ausstellung von Hrabar angeschlossen werden, denn zur Finissage wird es auch hier wieder eine ähnliche Performance geben. Es geht bei den beiden aber noch um viel, viel mehr. Die gemeinsame Ausstellung soll den Beginn einer weitergehenden Zusammenarbeit darstellen, die Künstler denken bereits über zwei weitere Projekte nach, neben der Arbeit an einem Bild-und Textband, ist die Gründung einer Plattform angedacht, auf der Aktionen, wie zum Beispiel Lesungen und Performances verschiedener Künstler stattfinden sollen. Ziel ist es hier, unterschiedlichen künstlerischen Werken einen Raum für ihren Ausdruck zu geben. 08_hrabar_ausstellung_2011_02.jpgDen Anfang wird am letzten Ausstellungstag, wie gesagt, die Vorführung der “Children of Invention” machen, eine mitreißende Performance von Teilnehmern des letztjährigen Off-Theater-Projektes TheaterTotal in Bochum. Man darf gespannt sein, welche Bewegungen in der lokalen Kunstszene diese Zusammenarbeit noch hervorrufen wird. Man erkennt an diesem Bericht sehr schön, dass mich auch die gänzliche Trennung von Köln, wieder weiter nach vorne bringen wird aber auch, wie zum Beispiel die Fakten zum Thema Leverkusen und dem Bergischen Land beweisen, ich auch gerne zurückkehre, in sofern heißt es vielleicht auch irgendwann einmal im Kontext zu Köln: Ich komme wieder!

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