Art for Europe

Kontinent der Kunst

Große Musik von einer kleinen Insel Peatbog Faeries

Heute erhaltet Ihr einen weiteren hoffentlich lang ersehnten Bericht aus der Schottlandreihe. Wie zu letzt berichtet, verließen wir die Äußeren Hebriden wieder über Harris und fuhren zurück auf die Inneren Hebriden zur Isle of Skye. Hier hielten wir noch ein Mal kurz in Portree, der Inselhauptstadt an und besuchten einen meiner Lieblingsläden Skyebatiks, wo man wunderschöne Batikwaren einkaufen kann. Aber es gab auch musikalisch ein sehr interessantes Highlight, dass aktuelle Album der Band Peatbog Faeries. Diese Band höre ich nun auch schon seit meinem ersten Besuch auf der Isle of Skye vor gut zehn Jahren. Hier durch inspiriert dachte ich mir, man könnte auf dieser Plattform für europäische Kunst und Kultur doch von Zeit zu Zeit auch CD-Kritiken veröffentlichen und damit gibt es nun die erste CD-Kritik auf dieser Plattform.

Peatbog Faeries

Die Band, die wie man sich denken kann, auf der wunderschönen Isle of Skye vor der Westküste Schottlands zuhause ist, besteht in ihrer heutigen Form aus sechs hochklassigen Musikern. Ihre Musik ist zum einen ganz schlicht voller Power und lädt zum tanzen ein. Sie ist ganz klar keltisch geprägt, hat aber auch tiefe Einflüsse aus dem Bereich des Jazz und wie es selbstverständlich ist, wenn man an einem Platz wie der Isle of Skye Musik macht, ist natürlich auch ein gehöriger Schuss Mystik mit drin. Genau die Kombination dieser Elemente macht Peatbog Faeries so unverwechselbar und einzigartig. Natürlich hat auch diese Band seit ihrem ersten Album aus dem Jahr 1996 eine Entwicklung durchlebt, was nicht zu letzt auch damit zusammenhängt, dass vom ersten Album `Mellowosity` bis zum aktuellen fünften Album `What men deserve to lose` die Band sich verändert hat. So spielen heute noch drei Musiker vom ersten Album mit. Und über die Jahre sind sie in jedem Fall bläserlastiger geworden, was sich auch gerade live zeigt, wo sie mit einem eigenen Pool an Bläsern auftreten.

What men deserve to lose

Auf dem aktuellen Album gibt es zehn spannende Tracks zu hören. Allesamt sind für sich alleine gesehen schon genial, lassen aber auch im gesamten die klare Handschrift der Band erkennen. Tracks, wie zum Beispiel die Nummer vier `There’s a girl behind the bar who thinks she’s Garbo` erinnern phasenweise etwas an alte Klassiker von Pink Floyd. Aber es gibt auch Tracks, wie zum Beispiel die Nummer fünf mit dem Titel `Sudden dilemma` die einen, auch wenn es der Titel nicht direkt vermuten lässt, in den Wellen des Atlantiks versinken lässt. Das es auch ganz anders geht, beweisen dann auch wieder Tracks, wie der letzte mit dem Titel `Nyup` der gerade auch durch die schon angesprochenen Bläser ein wenig in die Richtung des Ska geht. Man sieht dieses fünfte Album, welches in jede gute CD-Sammlung gehört, ist sehr vielfältig und spannend. Dieses Album, wie natürlich auch die anderen vier Alben, könnt Ihr direkt bei der Band bestellen.

 

Tracklist und Discographie

What men deserve to lose (2007)

The locks & rocks reel (05:07)

The Invergarry Blues (03:46)

Jason’s famous banjo (03:58)

There’s a girl behind the bar who thinks she’s Garbo (05:55)

Sudden dilemma (05:57)

Friend of crazy Joe (05:39)

Dr. Gig (04:23)

Still drunk in the morning (05:20)

Ramasaig (04:46)

Nyup (04:17)

Weitere Alben:

Mellowosity (1996)

Faerie Stories (2001)

Welcome to Dun Vegas (2003)

Croftwork (2005)

 

Hier geht es weiter zum nächsten Teil der Berichte aus Schottland.

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Bislang ein Kommentar

  1. sunshine
    18. Juli 2008

    | 09:00

    liebes art-for-europe-team, danke für die infos. gute music die auch aus meiner sicht empfehlenswert ist! lg, sunshine

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