Art for Europe

Kontinent der Kunst

Ehrenfeld 2.0

Im Jahr 2004 startete ich nach der Beendigung des Projektes `13th concept-Das Portal für Kunst und Kreativität` mein neues Projekt `Art for Europe`, für welches ich über fünf Jahre lang durch Europa reiste und Kunst und Kultur dokumentierte. Nebenbei widmete ich mich der Architekturfotografie und meiner großen Leidenschaft den europäischen Friedhöfen. Vor fast genau drei Jahren verlegte ich den Teil meines Lebens, den ich in Deutschland verbringe nach Köln-Ehrenfeld und widmete mich in diesr Zeit auch verstärkt dem Journalismus und dem Ausbau meines Netzwerkes. Natürlich blieb ich auch in dieser Zeit künstlerisch aktiv und so entstand unter anderem der `KunsTraum 152`. All dies endete nun sehr überraschend für mich und es brach eine Phase der Neuorientierung an. Es gab verschiedene Optionen die in den näheren Fokus rückten, so war auch Berlin ein Thema aber dann geschah es und ich entdeckte ganz neue Perspektiven direkt vor meiner Nase.

Kein Blick zurück im Zorn

Es war nicht alles Gold was glänzte in den letzten drei Jahren und ich stellte mir in den letzten Tagen oft die Frage, warum 01-ehrenfeld-0710-1301.jpgmir gerade auch hier in Ehrenfeld soviel in den letzten drei Jahren vorenthalten blieb, aber was bringen all die Fragen? Ich bin in den letzten drei Jahren so positiv vorangekommen und habe noch einmal soviel lernen dürfen, dass es keinen Sinn machen würde im Zorn zurückzublicken und letztendlich habe ich diese drei Jahre wohl auch wirklich gebraucht, um endgültig im Epizentrum Ehrenfelds anzukommen. Die letzten Wochen habe ich unter anderem damit verbracht mich noch einmal in die Tiefe der Kunst und Kultur in Köln einzuarbeiten und bin dabei auch immer wieder in Ehrenfeld gelandet. Da ich natürlich auch in der viertgrößten Stadt Deutschlands gut vernetzt bin, konnte ich auch hier ältere Netzwerkkontakte gut nutzen. Einer dieser Kontakte ist Regina Nußbaum die neben ihrem club of hope® Institut für Potentialentwicklung, auch noch die art lounge in Ehrenfeld betreibt. Ein wirklich empfehlenswerter Ort.

Gespräche mit ihr haben ergeben, dass es doch viele Möglichkeiten für Synergien gibt, die eine 02-ehrenfeld-art-lounge1327.jpgGroßzahl an neuen Möglichkeiten mit sich bringen. So wurden mit der Zeit aus lockeren Gesprächen, sehr interessante Kooperationsgedanken. Diese sind zwar noch nicht ganz abgeschlossen, befinden sich allerdings auf einem so positiven Weg, dass man sie hier durchaus erwähnen kann. Persönlich gehe ich davon aus schon in den nächsten Wochen Fakten einer Kooperation von Art for Europe und der art lounge oder anders formuliert, zwischen Regina Nußbaum und mir bekannt geben zu können. Ganz aktuell sieht es so aus, dass ich wohl nicht in die Hauptstadt umsiedeln werde, sondern in der Medienhauptstadt bleiben werde und mich hier wohl zukünftig noch mehr meinen journalistischen und netzwerkenden Aufgaben hingeben werde. Es wird wohl eine großARTige Zusammenarbeit entstehen, bei der es nicht mehr nur um reine Kunst und den Journalismus gehen wird, sondern ein großer Teil des Feldes der Kreativität bespielt werden wird.

Karsten Behr und mehr

Am vergangenen Wochenende besuchte ich dann natürlich einmal mehr eine Vernissage in der art lounge und zwar die des 03-behr-art-lounge-1310.jpgebenfalls aus Ehrenfeld stammenden Künstlers Karsten Behr. Erwartungsgemäß war es ein sehr spannender Abend mit vielen illusteren Gästen und auch die Ausstellung `home`, die dort noch bis zum 15.08.2010 zu sehen ist, muss man durchaus als gelungen und sehenswert einstufen. Behr, der hier seine Reliefarbeiten zeigt, hat doch in einer gewissen Art und Weise einen ähnlichen Background wie ich, der über die reine Kunst hinausgeht, wahrscheinlich auch ein Grund dafür, warum wir uns beim ersten Treffen, gut eine Woche vor Ausstellungsbeginn, schon bestens verstanden. Man merkte auch an diesem Abend wieder, dass doch einiges im Fluss ist und viele Dinge mehr und mehr beginnen Sinn zu machen. All dies wäre wohl am Rande Ehrenfelds, wo ich viel Zeit in den letzten drei Jahren verbracht habe, nicht realisierbar gewesen, umso besser nun wirklich in der Domstadt angekommen zu sein.

Im Moment fehlt mir zu meinem endgültigen Glück nur noch eine Unterkunft in Ehrenfeld, am 04-ehrenfeld-hof-1292.jpgbesten wäre ein Wohnatelier oder ein WG-Zimmer. Da es nicht viel braucht um mich glücklich zu machen, suche ich eigentlich nur nach etwas trockenem, hellen mit Duschbad und Platz für meine Kunst, Matratze und einen Tisch mit Stuhl und natürlich nicht zu vergessen einen Platz, wo ich meine Wokspezialitäten zubereiten kann. Also jeder der etwas in dieser Art kennt oder hat, melde sich bitte umgehend per E-Mail unter: contact (at) art-for-europe.com. Nun, da die Zeit von Ehrenfeld 2.0 wohl angebrochen ist und Art for Europe gemeinsam mit der art lounge wahrscheinlich bald schon sehr viel Neues zu bieten hat, wird sich wohl in naher Zukunft auch einiges an diesem Internetauftritt verändern, was bedeutet es wird noch mehr Informationen geben und die Seite wird auch noch einmal komfortabler werden. Wenn auch etwas anders als geplant, ist es wirklich ein genialer Sommer in diesem Jahr, soviel kann man wohl jetzt schon festhalten.

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Bisher 3 Kommetare

  1. 20. Juli 2010

    | 13:52

    Danke für den Beitrag und die interessanten Beschreibungen mit Links. Ich war ab und zu in Ehrenfeld, als ich meinen Bruder dort besuchte. Ich muss mal wieder hin, wie ich sehe – viel verpasst, dennoch genossen

  2. nic
    20. Juli 2010

    | 16:50

    ja dann alles gute für die nächsten jahre – ehrenfels klingt so bisschen nach: hier hätte luther ebenfalls seine bibel übersetzen können ;) aber die bilder sprechen ja eine andere sprache gell. also frohes schaffen und liebe grüße, nicole

  3. 21. Juli 2010

    | 09:33

    Ehrenfeld 2.0…

    Heute erläutert der Künstler und Wahlkölner Thorsten Hülsberg warum er auch weiterhin im Kölner…

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