Art for Europe

Kontinent der Kunst

documenta 13 oder Dogumenta?

Es ist wieder soweit und in Kassel startete die documenta und wie eigentlich immer, sorgt sie auch diesmal wieder für Diskussionen, was wichtig ist und auch über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil dieses kulturellen Highlights geworden ist. Man kann aber in diesem Jahr auch die Meinung vertreten, dass Grenzen überschritten wurden, die man vielleicht nicht zwingend hätte überschreiten müssen, so gibt es Kunst für alle, was natürlich auf Anhieb sehr gut klingt, allerdings auch in den Augen vieler Menschen zu weit geht. So gibt es Kunst für Hunde, denn die documenta 13 soll eben für jedes Wesen etwas bieten, also auch für die beliebten Vierbeiner, so kam sie übrigens in diesem Jahr auch zu dem Spitznamen Dogumenta. Natürlich sind es genau solche Akzente, mit denen man Schlagzeilen bekommt, wodurch sich an Stellen mit dem Thema Kunst und Kultur auseinandergesetzt wird, wo es sonst wahrscheinlich nicht der Fall gewesen wäre. Diese Taktik von der Macherin Carolyn Christov-Bakargiev hat aber etwas von Negativ-PR und man fragt sich, ob es der Kunst und Kultur in Deutschland so schlecht geht, dass man schon auf solche Mittel zurückgreifen muss und man kann wohl festhalten, dass dem im Moment nicht so der Fall ist. Problematisch an solchen Konzepten ist, dass man so auch viele Menschen abschreckt und dies ist wohl eher kontraproduktiv. Man darf nun gespannt sein, was von der documenta 13 nach ihrem Ende am 16. September 2012 hängen bleibt und sollte hoffen, dass es mehr als die Dogumenta ist, denn dies wäre schon ein bisschen sehr dünn.

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Schade, bislang hatte noch keiner eine Meinung

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