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Depeche Mode – Spirit

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am vergangenen Freitag war es soweit und nach gut vier Jahren erschien endlich das neue Studioalbum von Depeche Mode. Es war ein krasses Erlebnis, beim ersten Hören dachte ich, ich hätte dies alles schon einmal gehört. Dies ist nun ganz und gar nicht negativ gemeint, im Sinne von nichts Neues, sondern einfach vertraut und absolut stimmig. Dazu aber später noch etwas mehr, bevor es die gewohnte Trackliste gibt. Schon vor Wochen hatte ich die Deluxe-Version geordert und die ist vom Aufbau eigentlich komplett identisch mit dem letzten Silberling. Dies bedeutet, auch diesmal hält sich der Aufwand der Deluxe-Version wieder in klaren Grenzen und es gibt abermals nur die normale CD plus eine Bonus-CD mit einigen Remixen. Diese Kritik hat sich die Band übrigens ganz alleine selber zuzuschreiben, denn Depeche Mode hatten mit Sounds of the universe (SOTU), dem Vorgänger von Delta Machine, also dem letzten Studioalbum aus 2013, enorme Maßstäbe gesetzt, was den Begriff Deluxe-Version angeht und haben so dafür gesorgt, dass sie sich an dieser Stelle kaum noch selber toppen können. Sieht man aber von alldem Schnickschnack, welcher durchaus sehr fein war, ab und konzentriert sich aufs wirklich Wesentliche, auf die Musik von Depeche Mode, wird es auch bei Spirit wieder sehr grandios.

Vier Jahre haben sich gelohnt
Um doch noch einmal ganz kurz aufs Cover zurückzukommen, wo Elemente aus sehr frühen Jahren auftauchen, erkennt man dort schon gleich einen klaren Bezug zum Musikalischen, was Spirit ausmacht. Vom Instrumentalen her wurde zum Teil weit in die 1980er zurückgegangen, was ziemlich genial ist und vielleicht auch zu dem am Anfang beschriebenen Gefühl führte. So fühlte ich mich teilweise in ganz frühe Alben zurückversetz, was übrigens auch für die Remixe gilt. Dann sind die Tracks aber auch wieder ganz eigen, es sind also keine Kopien alter Songs oder Ideen. Natürlich sind manche Dinge, wie sie seit Jahrzehnten sind, so hat Dave Gahan wieder den Hauptpart der Vocals und wenn es richtig ruhig wird, taucht an dieser Stelle der grandiose Martin Lee Gore auf, für den diese Songs einfach nur gemacht sind. Man merkt schon bis zu dieser Stelle, es geht nun schon ums vierte Studioalbum von Depeche Mode in Folge, welches einfach Kultpotenzial hat. Dies war nicht immer so, wobei es eigentlich auch nur wenige wirkliche Ausreißer, im negativen Sinne, in der Bandgeschichte gab. Außerdem zeichnet dies eine Band auch ganz allgemein ziemlich aus, nun schon seit über einem Jahrzehnt ununterbrochen auf absolut höchstem Niveau dabei zu sein. Es gibt eben Dinge, an die kann man wirklich glauben, Spirit zählt ganz weit oben mit dazu.

Spirit – Depeche Mode

CD1 – Spirit

  • Going Backwards
  • Where`s The Revolution
  • The Worst Crime
  • Scum
  • You Move
  • Cover Me
  • Eternal
  • Poison Heart
  • So Much Love
  • Poorman
  • No More (This Is The Last Time)
  • Fail

CD2 – Jungle Spirit Mixes

  • Cover Me (Alt Out)
  • Scum (Frenetic Mix)
  • Poison Heart (Tripped Mix)
  • Fail (Cinematic Cut)
  • So Much Love (Machine Mix)
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