Art for Europe

Kontinent der Kunst

Das war Europa

Heute auf den Tag genau vor fünf Jahren brachte mein Vater mich vom schönen Bergischen Land aus in ein gut 100 Kilometer entferntes kleines Dorf in der unmittelbaren Nähe von Koblenz, wo ich als erste Station meiner Reise einen Künstlerkollegen besuchte. Dies sollten die ersten gut 100 Kilometer einer Reise quer durch Europa sein. Ich möchte diesen fünften Geburtstag als Anlass nehmen, um zu erklären, was sich in dieser Zeit alles getan hat und vor allem natürlich auch, um zu erklären, wie es jetzt weitergeht, denn schließlich war das Projekt Art for Europe auf maximal fünf Jahre ausgelegt. In diesen fünf Jahren hat sich natürlich außerordentlich viel getan. Einiges kam sehr überraschend, anderes verlief aber auch völlig und ganz nach Plan. Mittlerweile bin ich zu so etwas wie einem Wahlkölner geworden und organisiere auch alles von dieser Metropole am Rhein aus. Letztendlich bin ich damit nur einige Kilometer von dem Punkt aus gelandet, wo damals vor fünf Jahren alles begann aber schließlich war bei diesem Projekt auch der Weg das eigentliche Ziel.

Mensch und Maschine

Verständlicherweise habe ich über all die Jahre den Überblick darüber verloren, wie viele Menschen in ganz Europa ich tatsächlich kennen gelernt habe und dies waren letztendlich natürlich nicht alles nur Europäer, denn ich habe Menschen von überall auf dieser Welt her kennen gelernt. Viele dieser Kontakte bestehen bis zum heutigen Tag, wenn auch einige nun 01-menschen.jpgschon seit langer Zeit nur noch über das Internet, schließlich kann ich auch nicht überall gleichzeitig sein. Das Internet oder viel mehr mein dortiges Erscheinen hat sich in den letzten fünf Jahren auch massiv verändert. Begann damals doch alles mit einigen Reiseberichten, die ich per E-Mail verschickte und einem kleinen Internetauftritt über Art for Europe, gibt es im Moment unzählige Menschen auf der ganzen Welt, die meinen Weg und mein Schaffen auf verschiedenen Plattformen im Internet verfolgen. Mittlerweile hat sich natürlich auch dadurch, dass sich das ganze Projekt über die Zeit in eine Interessensgemeinschaft (IG A4E) verwandelt hat, sehr viel grundlegendes verändert. So sind große Teile meiner Geschichten nun schon hier auf dieser Internetplattform der IG A4E publiziert worden, wodurch sich eine Fundgrube mit vielen verschiedenen Künstlern, Locations und ähnlichem aufgebaut hat, die natürlich auch in der Zukunft weiter ausgebaut wird. Aber dies ist natürlich noch lange nicht alles.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich des Internets ist natürlich meine eigene offizielle Künstlerwebsite, wo Ihr natürlich einiges über mich erfahrt, meine Vita findet etc. aber wo Ihr auch über 1.300 meiner Werke anschauen und erwerben könnt. 02-spuren.jpgDie größte Überraschung in diesem Bereich ist aber wohl die nun schon fast zwei Jahre alte journalistische Internetplattform fairschreiben.de, die auch im Rahmen der IG A4E, mit mir als projektverantwortlicher Person, betrieben wird. Das sich so etwas in diesen fünf Jahren entwickeln würde, hätte auch ich nicht für möglich gehalten. An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis, wenn Ihr immer bestens informiert sein wollt, was sich rund um meine Person tut, empfehle ich Euch meine Accounts bei Twitter bzw. bei facebook. Neben all diesen nicht zu unterschätzenden technischen Möglichkeiten, sind es aber vor allem auch die ganzen Menschen in meinem Umfeld, begonnen bei meiner Familie, über Freunde bis hin zu so vielen Bekannten und natürlich auch Unbekannten, die all dies über die letzten fünf Jahre haben möglich werden lassen. Genau all diesen Mensch kann ich gar nicht oft genug danken. Fünf Jahre Europa haben aber natürlich auch ihre Spuren hinterlassen und mich meinem Ziel wieder ein Stück näher gebracht und ich will noch immer Meer.

Das war Europa! Was kommt jetzt?

Natürlich bin ich froh all dies erleben zu dürfen aber ich fühle mich mittlerweile auch wohl damit nicht mehr ganz soviel zu reisen und mich dafür wieder mehr meiner rein künstlerischen Arbeit zu widmen. Auf der anderen Seite fehlt mir alleine in Europa noch soviel, dass ich diesen Kontinent auch in Zukunft weiter bereisen werde und selbstverständlich  werde ich über 03-reisen.jpgall dies auch weiterhin schreiben, genauso wie natürlich auch noch die fehlenden Reiseberichte ins Internet gesetzt werden, denn schließlich fehlt schon noch die ein oder andere spannende Story. Somit steht fest, dass auch diese Plattform weiterhin wachsen wird und man wird hier immer mehr zu den Themen Kunst und Kultur in Europa finden. Unter dem Strich bedeutet dies, meine Reisen werden weitergehen aber vor allem auch meine Kunst, denn ich habe auch hier in den letzten Monaten gesehen, dass es mir noch immer unendlich viel gibt, Kunst zu schaffen. Zwar habe ich schon ein nicht gerade kleines Portfolio an Werken aber das Portfolio an Ideen in meinem Kopf ist da noch wesentlich größer und somit werdet Ihr auch in Zukunft immer wieder Kunst von Thorsten Hülsberg präsentiert bekommen. Das nächste Mal schon ab kommenden Freitag, denn da wird mein `Das postdemokratische Konjunkturpaket III` im Rahmen von `Wohnraum ist KunsTraum` in Köln präsentiert.

Meine künstlerischen Schwerpunkte werden wohl auch weiterhin darin liegen, vor allem die letzten fünf Jahre aufzuarbeiten. Dies gilt zum einen natürlich für die mentale Ebene, denn auch ich persönlich habe erst einen Bruchteil dessen, was ich alles 04-zukunft.jpgerleben dürfte, verarbeitet. Es gilt aber ebenfalls auch schlichtweg für den Bereich des Verarbeitens in technischer Sicht, denn es haben sich natürlich Berge an Material aus ganz Europa angesammelt, ganz zu schweigen von den fast 100.000 Photographien, von denen auch erst ein Minimum bearbeitet wurde. Wer mich kennt weiß auch, dass ich natürlich auch weiterhin Material sammeln werde und vor allem natürlich auch weiterhin vieles mit der Kamera einfangen werde und somit sieht man, dass ich den Kampf gegen die Eindrücke und auch gegen das Material gar nicht gewinnen kann. Ehrlich gesagt, möchte ich dies auch gar nicht, sondern möchte auch in Zukunft mein Leben so gestalten, dass ich ein Maximum dessen, was ich gerne umsetzen würde, auch tatsächliche realisiert bekomme und es allen Interessierten zeigen kann. In diesem Sinne freue ich mich möglichst viele von meinen Lesern ab Freitag in Köln begrüßen zu dürfen, um neben diesem fünften Geburtstag, auch viele meiner neuen Werke zu feiern. Denn diesmal werden über 30 neue Arbeiten von mir zu sehen sein, die alle seit Beginn 2009 entstanden sind.

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Schade, bislang hatte noch keiner eine Meinung

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