Art for Europe

Kontinent der Kunst

Das Leben zwischen Düsseldorf und Köln

Nachdem ich es im letzten Rezept des Monats schon angedeutet hatte, gibt es nun einen ganz aktuellen Bericht dazu, was sich in diesem, noch sehr jungen Jahr schon wieder alles künstlerisch getan hat. Vorab sei aber schon einmal darauf hingewiesen, dass sich auch der Kreativpool immer weiter ausbaut und es auch im Januar schon wieder viele spannende Gespräche mit möglichen neuen Kooperationspartner gab. Natürlich wird sich auch in 2011 wieder einiges im Bereich des Internets tun und speziell auch im Bereich SocialMedia. Hier sei schon soviel verraten, auch in diesem Jahr werden auf verschiedenen Plattformen, wie zum Beispiel facebook, monatlich spannende, neue Portraits von mir zu sehen sein, die allesamt von einem ganz lieben Mensch aus meinem näheren Umfeld geschossen wurden, was ihnen natürlich auch noch einmal eine sehr persönliche Note gibt und das Persönliche ist etwas, was auch in 2011 wieder sehr stark im Fokus meiner täglichen Arbeit stehen wird. Im nächsten Bericht wird dann auch endlich das spannende Geheimnis, um das Wort der Kunst und Kultur 2010 gelüftet, womit auch gleich die nächsten Runde für das Jahr 2011 eingeläutet wird. Aber nun erst einmal zu den ganz aktuellen Highlights, die der Januar zu bieten hatte.

Kunst aus dem Rheinland
Schon seit langer Zeit präsentiert die FDP-Landtagsfraktion des Landes Nordrhein-Westfalen in ihren Räumen im Landtag 01-blauwerte-1-3158.jpgin Düsseldorf die Schätze der vielschichtigen Kunst-und Kulturlandschaft des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, die den Bürgern natürlich nicht verborgen bleiben soll. Aus genau diesem Grund bietet man hier heimischen Künstlern ein großes Forum und gibt ihnen so die Möglichkeit ihre Werke, ihr Schaffen zu präsentieren. In der aktuellen Legislaturperiode macht die Künstlerin Sonja Zeltner mit ihrer Ausstellung `Blauwerte` den Anfang. Zeltner, die seit 30 Jahren im Rheinland lebt und seit gut 15 Jahren von und mit der Kunst lebt und natürlich auch zur Vernissage am 19. Januar 2011 persönlich anwesend war, was auch mir die Gelegenheit gab sie nach regem virtuellen Austausch auch einmal persönlich zu treffen, präsentiert hier noch bis zum 23. Februar 2011 zwei verschiedene Arten ihrer Kunst. Diese Kunst wurde dann auch sehr treffend, unter anderem vom Kulturpolitischen Sprecher der FDP Prof. Dr. Andreas Pinkwart (MdL) in der Begrüßungsrede beschrieben. Es war, wie ich es seit Jahren schon von dieser Location gewohnt bin, auch diesmal wieder ein sehr kurzweiliger Abend an dem es in diesem Hause einmal nicht in erster Linie um die Politik ging, sondern eben um die Kunst des Landes.

Die Künstlerin zeigt hier gut 50 Arbeiten. Ein Teil umfasst großformatige farbintensive abstrakte Werke. Die bevorzugte 02-blauwerte-2-3173.jpgTechnik von Zeltner ist Öl auf Leinwand, in die sie auch immer wieder Rost, verschiedene Patinierungen, sowie Gold und Silber mit einfließen lässt. Da es sich um sehr vielschichtige Bilder handelt, ist es natürlich notwendig, dass diese in mehreren Arbeitsschritten entstehen. Das Spiel der Farben und Kontraste verleiht den Bildern eine gewisse Dynamik, die auch schon einmal an ein Meer erinnern kann, welches vom Sturm aufgepeitscht wurde. Die angesprochene zweite Gruppe von Werken, die sie hier präsentiert, sind ihre Collage mit Einschlüssen von Materialien, wie zum Beispiel Papier, Filz oder auch Jute. Durch diese Einschlüsse bekommen die Werke natürlich noch mehr Struktur ohne dabei überstrukturiert zu wirken. Abschließend kann man wohl sagen, dass ihre Arbeiten sehr vital und dynamisch wirken. Vital und dynamisch sollte sich die hier beschriebene Woche auch für mich fortsetzen, da ich nach diesem persönlichen Highlight in Düsseldorf, auch noch mein Comeback in Köln auf der Agenda stehen hatte, welches sich aus den bekannten Gründen in diesem Jahr doch ziemlich lange herausgezögert hatte.

Geheime Zeichen aus der Designwelt
Zum 22. Mal fanden in der Zeit vom 17. bis zum 23. Januar 2011 die ´PASSAGEN´ in Köln statt. Die Interior Design Week 03-passagen-11-1-3185.jpgKöln wurde ursprünglich einmal als rebellischer Gegenpol zur Möbelmesse in Köln ins Leben gerufen, ist aber mittlerweile absolut etabliert und ist aus dem großen Gewusel von Möbeln, Design, Kunst und Kultur nicht mehr wegzudenken. Der Schwerpunkt der Veranstaltung verlagert sich mehr und mehr, wie viele andere Hotspots aus dem Bereich der Kreativität auch, in den Kölner Kultstadtteil Ehrenfeld, wo man auch die art lounge, die Galerie mit Herz von Regina Nußbaum, findet. Natürlich war die art lounge auch in diesem Jahr wieder mit dabei und überzeugte, wie auch schon im Vorjahr, Hunderte Besucher aus aller Welt. Auch in diesem Jahr gab es einen wirklichen Leckerbissen für alle Designliebhaber, denn neben Klassikern und neuen Werken von Regina Nußbaum, wurden die `secrets of design` von Heinz Nußbaum präsentiert. Bei dieser Installation handelte es sich um einen fast 8 Meter langen Tunnel der quer durch die Galerie führte und an dessen Ende man einen Kurzurlaub der besonderen Art fand, eine Videoinstallation von Regina Nußbaum, die auf einer ihrer Werke basiert. Dieses Werk war dann auch gleich noch in einem Ausmaß von fast 8 x 1,5 Metern als Himmel in den Tunnel gespannt, wobei es sich hierbei um eine faszinierende Repro, des im Original nur 2 x 0,5 Metern großen Werkes handelte. Flankiert wurde all dies von Fadenvorhängen in denen sich die Designgeheimnisse versteckten, die diesem Projekt von Heinz Nußbaum den Titel gaben.

Heinz Nußbaum kann mittlerweile auf eine 25 Jahre andauernde Branchenerfahrung zurückblicken, die ihn schon an viele 04-passagen-11-2-3197.jpgOrte dieser Welt gebracht hat. Natürlich zeigt dieses Projekt von ihm auch ganz deutlich einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit, den Messebau. Es zeigt sich aber auch, dass man die dort erlernten Fähigkeiten mit ausreichender Kreativität auch an vielen Stellen außerhalb einer Messe nutzen kann. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Hobbymusiker ein Experte für jegliche Art der Businesspräsentation ist, wobei es keine Rolle spielt, wo diese stattfinden soll oder wie groß sie ist. Natürlich freue ich mich auch sehr Heinz Nußbaum als neustes Mitglied des Kreativpools benennen zu können, da sich so natürlich auch für diesen ganz neue Möglichkeiten ergeben und das Portfolio so noch einmal bereichert wird. Denn gerade auch im Bereich des großformatigen Drucks, wie er zum Beispiel mit der eben angesprochenen Repro präsentiert wurde, bieten sich in Kombination mit dem Schaffen von Regina Nußbaum, aber auch mit meinem Photokunstwerken, ganz neue Möglichkeiten mit denen man letztendlich für fast jede noch so große Räumlichkeit, künstlerischen Flair schaffen kann und zwar temporär, wie auch dauerhaft. Man kann sich vorstellen, was ein Jahr wohl noch alles zu bieten hat, welches mit einem so tollen und großen künstlerischen und kreativen Event begonnen hat.

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Schade, bislang hatte noch keiner eine Meinung

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