Art for Europe

Kontinent der Kunst

Da war ich doch noch nie!

Richtig, in meinem letzten Rezept des Monats habe ich Euch vom großen portugiesischen Einfluss auf meine Küche erzählt und den gab es auch tatsächlich aber darum soll es diesmal noch nicht gehen, denn um Euch diesen Einfluss zu vermitteln, brauche ich stabiles Grillwetter und da sind wir leider im März noch etwas von entfernt. Nachdem es zuletzt auch schon um ein Projekt in China ging, fällt es kaum auf, dass es heute um Zutaten aus Ländern geht, in denen ich auch noch nie war. Da man aber als vielreisender Menschen von überall her viele Anregungen für tolle Rezepte bekommt, muss man auch nicht immer vor Ort gewesen sein. In diesem außerordentlich leckeren Rezept geht es um die Mischung türkischer und bulgarischer Zutaten. Diese kleine südosteuropäische Leckerei ist schon genial und trotzdem einfach zu zubereiten. Ein weiterer Vorteil, wenn es zuviel ist, einfach auf einen Teller, abdecken und am nächsten Tag weiter essen und das geht sogar auch kalt und schmeckt trotzdem gut.

  • 24 türkische Teigblätter (dreieckige vorgefertigte Backzutat, nicht mit Blätterteig zu verwechseln)
  • 250 gr. Blattspinat
  • 500 gr. Bulgarischer Kuhweichkäse (55%)
  • 2 Zwiebeln
  • ½ Knolle Knoblauch
  • 1 Eigelb
  • Pfeffer
  • Öl

Als erstes schälen wir die Zwiebeln und den Knoblauch, bevor wir die Zwiebeln in kleine Stückchen hacken und danach die Knoblauchzehen in ganz feine Scheiben schneiden. Nun geben wir ein ganz klein wenig Öl in eine Pfanne und braten, wenn das Fett heiß ist, die Zwiebeln mit der Hälfte des Knoblauchs kurz an. Danach reduzieren wir die Hitze und geben den Spinat und den bulgarischen Käse, den wir zuvor ebenfalls ganz klein gehackt haben, hinzu. Nun geben wir noch den restlichen Knoblauch mit hinein und würzen es nach belieben mit ein wenig Pfeffer. Wenn sich nun eine einheitliche Masse gebildet hat, lassen wir diese kurz abkühlen. Nun nehmen wir die türkischen Teigblätter, die man eigentlich in jedem türkischen oder auch arabischen Laden erhält und füllen die Masse unterhalb der abgerundeten Teigkante mit ein wenig Abstand zu beiden Seiten auf die Teigblätter. Den Rand klappen wir nun nach innen und rollen es zu. Den Abschluss verkleben wir dann mit ein wenig Eigelb die Spitze. Wenn alle Rollen fertig sind, nehmen wir eine neue Pfanne und erhitzen in ihr ordentlich viel Öl. Wenn es richtig heiß ist, geben wir die gefüllten Teigrollen nach und nach in die Pfanne und braten sie ganz kurz von beiden Seiten an bis sie goldgelb und schön knusprig sind. Ist dieser Punkt erreicht, wandern sie auf den Teller und schon kann man wieder nur sagen: Guten Appetit!

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Bislang ein Kommentar

  1. 30. März 2010

    | 13:01

    Da war ich doch noch nie!…

    Nun ist der März fast vorbei, was noch fehlte war ein leckeres Rezept vom Künstler und Wahlkölner…

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