Art for Europe

Kontinent der Kunst

Amy Winehouse und die Frage nach dem Grund

Es ist jetzt genau ein Jahr, da Amy Winehouse, die begnadete Souldiva, in ihrem Londoner Haus verstarb und damit dem legendären Club 27 beitrat. Erwartungsgemäß brach neben all der Trauer und dem Entsetzen über diesen viel zu frühen Tod auch gleich eine große Vermarktungswelle los, die auch dazu führte, dass die Alben wieder die Charts stürmten. Es dauerte einige Zeit bis die Todesursache feststand. Nun muss man aber festhalten, dass die Todesursache natürlich medizinisch zu klären ist, dies aber nicht immer etwas über den Grund des Ablebens aussagen muss. So war es auch in diesem Fall und wie bei einigen anderen aus dem Club 27 auch, bleibt die Frage, auch ein Jahr nach ihrem tragischen Tod, ungeklärt. Natürlich wird auch dieser erste Todestag wieder in den verschiedensten Facetten kommerziell ausgeschlachtet werden, auch dies liegt, so zynisch es klingen mag, in der Natur solcher Anlässe, da wäre es doch tatsächlich angenehmer, wenn man sich anstatt um den Verkauf von CD und Büchern, darum kümmern würde, warum es doch einen gewissen Anteil solch begnadeter Künstler und Künstlerinnen, wie eben auch Amy Winehouse eine war, gibt, die mit all dem Ruhm, dem Geld und dem Erfolg nicht klar kommen und daran Stück für Stück zu Grunde gehen, denn genauso ist es wohl auch bei ihr gelaufen. Denn Knick den ihre Karriere zum Zeitpunkt ihres Todes gehabt hatte, hätte sie wohl problemlos überstanden aber es gab wohl noch viel mehr, was diese junge Frau aus ihrem Inneren heraus zerfressen hat und letztendlich auch ihr Ende am 23. Juli 2011 bedeutet hatte. Immerhin hat sie zu Lebzeiten dafür gesorgt, dass auch sie durch ihr Werk unsterblich ist, ein schwacher Trost aber immerhin ein Trost.

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Bislang ein Kommentar

  1. Ley
    27. Juli 2012

    | 10:28

    Ich verstehe nicht warum solche Leute immer als Helden oder Vorbilder gefeiert werden?

    Wenn ein “Normalo” sich jeden Tag zusäuft, mit allen möglichen Drogen vollpumpt und dann mit 27 stirbt sagt man: “Das hat ja so kommen müssen, der ist selber schuld”.

    Und genau so ist es meiner Meinung auch bei Amy. Selber schuld. Damit hat sie rechnen müssen.

    Für mich sind solche Leute einfach nur dumm und ich habe kein Mitleid.

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